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HISTORY

Der große antike Historiker Herodot, der Thassos Ende des 5. Jh. v. Chr. besuchte, schreibt, dass die Insel ihren Namen vom Phoiniker Thassos erhielt. Dieser soll zusammen mit seinem Bruder Kadmos einen Feldzug gestartet haben, um ihre von kretischen Händlern oder Piraten versteckte Schwester Europa zu finden. Europa konnten sie nicht finden. Sie fanden jedoch einen Ort, an dem sie für immer blieben. Kadmos errichtete Theben und Thassos ließ sich auf einer bedeutenden Insel in der Nordägäis nieder, die von ihrem Begründer THASSOS ihren Namen erhielt. Entzückt von den großen Holzvorkommen, dem weißen Marmor und dem Gold, das die Insel für sie bereithielt, beschloss er zusammen mit seinen Begleitern in diesem irdischen Paradies zu bleiben. Anderen Überlieferungen zufolge könnte der Name aus dem griechischen Wort für „Wald“ („Dasos“) abgeleitet sein. Die Insel hieß auch Hedonis, Chrysi wegen des verborgenen Goldes (zu gr. “Chrysos”), Herie (Aeria) und Aithria wegen des klaren Himmels über der Insel.

Die Ausgrabungsfunde der vergangenen Jahre zeugen von einer Besiedlung von Menschen lange vor dem Jahr 2000 v. Chr. Es existieren prähistorische Siedlungen in Sotiros (2500 v. Chr.), Maries und Astris (10000 v. Chr.). Bis 700 v. Chr., als sich die Parier endgültig niederließen, wurde Thassos von vielen benachbarten Völkern aufgesucht. Die Parier kamen, um den Phoinikern bzw. Thasiern zu helfen, die Eindringlinge aus Thrakien zu vertreiben. Nach ihrem Sieg haben die Parier das vorgefundene Reichtum schätzen gelernt und ließen sich auf der Insel nieder - wie vor ihnen die Phoiniker. Mit ihrem Fleiß und ihrer Leidenschaft verhalfen sie der Insel zur Blüte. Sie nutzten die umfassenden Natur- und Bodenschätze der Insel. Der reich vorhandene weiße Marmor wird nicht nur zur Errichtung von wichtigen öffentlichen Gebäuden und Tempeln verwendet, sondern auch exportiert. Viele Kolonien werden an den gegenüberliegenden Küsten gegründet, die zusammen als „KONTINENT DER THASIER“ bezeichnet werden. Schnell wächst die Insel zu einer großen wirtschaftlichen Macht heran. Ihre Produkte füllen die Märkte der damaligen bekannten Welt. Der süße Inselwein „betört“ mit seinem Aroma. Der Wein aus Thassos wird berühmt und auf Symposien als Produkt besonderer Güte gereicht. „Auch der thasische Wein mit seinem Apfelaroma ist, glaube ich, besser als alle anderen Weine hinter demjenigen aus Chios, der alle Sorgen vertreibt ..." (Athenaios). Hier wurde das älteste Gesetz gefunden, das den Handel von Wein und Essig regelt (5. Jh. v. Chr.).

Die Währung von Thassos gilt als stark, da die Insel durch die großen Vorkommen an Gold und Silber auf den Märkten maximale Deckung erreicht. Einige dieser Münzen Währungen sind wahre Kunstwerke. Bedeutende Münzstecher übernehmen die Aufgabe, die Macht der Insel auf den Märkten des Mittelmeers und des Euxeinos Pontos zu demonstrieren. Der zu dieser Zeit hereinströmende Reichtum ist dem heutigen Besucher, der die Überreste einstiger öffentlicher Prachtgebäude sowie privater Häuser besichtigt, mehr als offenkundig. Das unaufhaltsame wirtschaftliche Wachstum ruft bei anderen Städten Neid hervor – vor allem bei den Athenern. Thassos wird in den Peloponnesischen Krieg verwickelt und findet sich mal auf der Seite der Athener und mal auf der der Lakedaimonier. Der Athener Stratege Kimon nimmt nach dreijähriger Belagerung die Stadt ein und zwingt die Thasier, ihre bedeutenden Stadtmauern – Symbole ihrer Macht – abzureißen. Die Stadt Thassos erleidet große Menschenverluste und liegt wirtschaftlich am Boden. Philipp II, Vater von Alexander dem Großen, integriert Thassos in Makedonien. Die Thasier folgen dem „globalen“ Feldherrn Alexander dem Großen auf seinem großen Feldzug in Asien. Mit Soldaten und Kriegsschiffen beteiligen sie sich an den Errungenschaften des makedonischen Strategen.

Nach den Leiden, die ihnen die Athener und die Spartaner zufügten, ist die Ankunft der Römer für die Thasier eine Erleichterung. Sie empfangen die römischen Legionen als Befreier. Zum Andenken der neuen Supermacht wurde sogar eine neue Münze graviert. Ein kleiner wirtschaftlicher Aufschwung findet wieder statt. Ihren Eroberern zum Dank errichten die Thasier Triumphbögen und lassen Kaiserstauen anfertigen. Vielleicht ist der heute noch existierende Name Augustus ein Überbleibsel aus jener Epoche.

Im Zeitalter des Byzanz ist der Verfall deutlich. Zahlreiche Piraten greifen die Insel an und treiben unkontrolliert im Ägäischen Meer umher. Vandalen, Normanden. Genuaner, Venezianer werden auf der einst glorreichen Insel den Schrecken säen. Die Bevölkerung verringert sich dramatisch. Wer übrigbleibt, zieht sich ins Binnenland der Insel zurück, um den Schwertern der Angreifer und den Sklavenbasaren zu entkommen. Die Schatten der glorreichen Vergangenheit sind nur noch in den Ruinen sichtbar, die das Bild der Insel nunmehr dominieren. Totenstille breitet sich auf den einst lebendigen Plätzen der Insel aus. Der Markt liegt vollkommen brach. Er erinnert überhaupt nicht mehr an die einst lebendige Ecke der Stadt, wo Händler aus der gesamten damals bekannten Welt Freude und Fortschritt brachten.

Die Anwesenheit der Venezianischen Familie GATILUSI verleiht 1353 einen kleinen Antrieb, doch die Stadt wird 1455 von den Türken erobert und taucht wieder in die Dunkelheit unter. Thassos lebt wie auch andere eroberte Regionen in Versenkung, Armut und Stagnation auf allen Gebieten. Das Land wird nicht kultiviert, der Handel ist inexistent, die Steuern unerträglich hoch, die Moral am Ende. Zusammen mit der Demütigung von den Türken bringt all dies Verzweiflung - dort, wo früher einmal der Fortschritt blühte. Die Lage ändert sich 1813, als Thassos dem ägyptischen Befehlshaber Mehmet Ali zum Dank für dessen Dienste an den Sultan abgetreten wird. Mehmet Ali wurde 1769 in Kavala geboren. Großgezogen wurde er laut Überlieferung von der Familie von Argyri Karapanagioti in Rahoni aus Thassos. Als er später von den Türken verfolgt wird, flüchtet er sich zurück zu seinen griechischen Wohltätern. Er wird seine Retter nicht vergessen, und als er später mächtig wird, findet er einen Weg, sich seiner geliebten Insel anzunehmen. Seine eigenwillige Wohltat wird den gezeichneten Einwohnern der Insel ein Aufatmen bereiten. Von nun an gilt eine besondere Staatsform mit gemeinschaftlichen Freiheiten, das bis 1874 anhielt. Obwohl die Insel von der Vorherrschaft der Türken nicht mehr betroffen ist, beteiligt sie sich unter der Führung von Chatzikaragiorgis an den Freiheitskampf von 1821.

THASSOS IST FREI

18. Oktober 1912. Thassos wird befreit. Eine Kompanie der Infanterie unter General Kontaratos landet am Kai von Limenas und hisst die Fahne des freien griechischen Staates, was die gezeichneten Thasier mit unsäglicher Freude erfüllt. Der schwere Schleier der Sklaverei wird gelüftet, und der Duft der Freiheit belebt die stickige Atmosphäre, die über 450 Jahre alle überschattet hatte. Seither wandelt Thassos mit sicheren Schritten und Lust auf Arbeit auf dem Weg des Schaffens und der Entwicklung.

BEDEUTENDE THASIER

Thassos ist die Geburtsstadt von Plygnotos, dem großen Maler der Antike. Als Kimon Thassos nach dreijähriger Belagerung während des Peloponnesischen Krieges eroberte, ließ er sich von Polygnotos' Talenten überzeugen und nahm ihn mit nach Athen. Seine Werke schmückten viele Jahre die Poikili Stoa in Theseion. Keines seiner Werke ist erhalten. Wir erfahren jedoch darüber von Pausanias.

Die Insel war außerdem Heimat von Theagenes, dem bedeutendsten Athleten des antiken Griechenland, der mehr als 1600 Mal den Sieg errang.

Thassos ist zudem stolz auf Polygnotos Vagis. Er war ein Bildhauer von weltweitem Ruhm. Geboren wurde er 1896 in der Siedlung Potamia. Im Alter 16 Jahren öffnete er seine Flügel und kam nach einer mehrtägigen Reise in Amerika an. Dort hatte er Gelegenheit, sich mit Leidenschaft dem hinzugeben, was er als Kind bereits liebte: der Kunst. Seine Werke schmücken die größten Museen der Welt. Ein Teil davon befindet sich in seinem Heimatort, in der Dorfsiedlung Potamia.

In der Antike besuchte Hippokrates, Vater der Medizin, die Insel und blieb hier über drei Jahre. Er hinterließ schriftliche Notizen über das Klima, die Winde und andere Informationen, die uns heute ein Bild über das Leben in jener Zeit vermitteln.

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